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Muskeltraining: Die Lösung für ein langes, gesundes Leben

Einige wichtige Aussagen

 03_portraet_ingo_froboese_fotorechte_-uta_konopkaBild: Uta Konopka 

„Training reduziert das Risiko für die meisten chronischen Lebensstil-Erkrankungen deutlich.“

Die meisten Lebensstil-Erkrankungen sind durch einen aktiven Lebensstil mit regelmäßigem Training zu vermeiden.“

Zitat: Prof. Dr. Ingo Froböse

„Die Experten sind sich einig: Bewegung allein reicht nicht aus! Gesundheit braucht gezieltes Training.

„Körperliche Aktivität und Training sind die ganzheitlich wirkungsvolle Alternative zu Medikamenten und Pillen.“

Zitat: Prof. Dr. Ingo Froböse

 

„Es ist nie zu spät, mit dem Training zu beginnen – starte jetzt und profitiere von der Kraft Deiner Muskeln.

„Körperliche Aktivität und Training sind die ganzheitlich wirkungsvolle Alternative zu Medikamenten und Pillen.“

Zitat: Prof. Dr. Ingo Froböse

 

 

86 Prozent aller Todesfälle in der europäischen Region sind laut Weltgesundheitsorganisation auf die
sogenannten Lebensstil-Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes Typ 2, Herzinfarkt oder Sarkopenie
zurückzuführen. Einer der maßgeblichsten Risikofaktoren ist die zunehmende körperliche Inaktivität
und eine der effektivsten Gegenmaßnahmen, das systematische Muskeltraining.

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Laut der Weltgesundheitsorganisation sind Lebensstil-Erkrankungen für 86 Prozent der Todesfälle in
der Europäischen Region verantwortlich (WHO, Regionalbüro für Europa, 2021).

Zu den verbreitetsten „Lifestyle“-Erkrankungen zählen Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
bestimmte Krebsarten, und auch psychische Störungen wie Depression oder muskuloskelettale
Leiden wie Sarkopenie oder Rückenschmerzen.

Als sogenannte „Nicht-übertragbare Erkrankungen“
weisen diese Gesundheitsprobleme gemeinsame Risikofaktoren und damit auch gemeinsame
Handlungsmöglichkeiten auf. Einer der wichtigsten modifizierbaren Risikofaktoren ist die
zunehmende körperliche Inaktivität und eine der effektivsten Gegenmaßnahmen, das
systematische Muskeltraining.

„Training reduziert das Risiko für die meisten chronischen Lebensstil-Erkrankungen
deutlich“

das behauptet Prof. Dr. Ingo Froböse, Professor für bewegungsorientierte Prävention und
Rehabilitation an der Deutschen Sporthochschule Köln und wissenschaftlicher Leiter des
Forschungsinstituts für Training in der Prävention (FIT-Prävention). Und diese Behauptung ist nicht
aus der Luft gegriffen, denn mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Studien, die diese These
unterstützen.

 

 

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Bild: adobestock_181399090

 

Neueste Übersichtsarbeiten fassen die Erkenntnisse von zurückliegenden
Studien zusammen und kommen zu dem Ergebnis: schon zwei Einheiten
Muskeltraining pro Woche, mindestens jedoch zwei Einheiten alle zehn Tage,
können das Risiko für die meisten Lebensstil-Erkrankungen reduzieren
(WHO guidelines on physical activity, 2020).

Beispielsweise konnte regelmäßiges Muskeltraining in vier Studien mit einer
um 30 Prozent verringerten Wahrscheinlichkeit für eine Diabetes Typ 2
Erkrankung in Verbindung gebracht werden
(Giovannucci et al., 2021).

Und auch die Wahrscheinlichkeit an einer Krebs-Erkrankung zu sterben, war um etwa 12 Prozent
reduziert, wenn die Betroffenen regelmäßig Muskeltraining absolvierten
(Momma et al., 2022).

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems wie Arterioskleorse, Herzinfarkt oder Herzinsuffizienz
traten um 20–25 Prozent seltener bei Menschen auf, die Muskeltraining betrieben
(Giovannucci et al., 2021).

In einem Review von 18 Studien konnte festgestellt werden, dass Muskeltraining funktionelle
Veränderungen im Gehirn hervorruft, die den Abbau von Gehirnmasse vermindern und bestimmte
kognitive Funktionen verbessern (Herold et al., 2019).

Diese trainingsbedingten Anpassungen könnten bedeutend für die Prävention und Behandlung von dementiellen Symptomen sein.
Kampagne zum Weltgesundheitstag.

In mehreren aussagekräftigen wissenschaftlichen Untersuchungen behauptete sich das
Muskeltraining als effektives und vor allem selbstbeeinflussbares Mittel zur Behandlung von
depressiven Symptomen. Von großer Bedeutung waren hier die individuellen Präferenzen, Ziele und
Barrieren der Betroffenen (Nebiker et al., 2018).

Durch systematisches Muskeltraining und eine proteinhaltige Ernährung kann sogar der
voranschreitende und generalisierte Verlust von Skelettmuskelmasse bei Sarkopenie vorgebeugt
oder verzögert werden (Cruz-Jentoft et al., 2019; Rogeri et al., 2022). Besonders zum Erhalt der
Selbstständigkeit und zur Vorbeugung von Pflegebedürftigkeit im Alter ist das von hoher Relevanz.

Und auch in der Prävention und Therapie von chronischen Rückenschmerzen, die sich sowohl durch
fehlende, falsche oder zu starke Belastung einstellen können, ist gezieltes Muskeltraining
mittlerweile nicht mehr wegzudenken (Geneen et al., 2017).

Fazit:
Körperliche Aktivität und Training sind die ganzheitlich wirkungsvolle und nebenwirkungsarme
Alternative zu Medikamenten und Pillen – und das in jedem Alter!

Mehr dazu auf www.gesundheit-braucht-training.de

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